Sehr geehrter Interessent! Sehr geehrter Suchender!
Im Jahre 1953 hat Br. Wilhelm Stukenberg, prominenter Bruder der Loge „Zum Goldenen Hirsch“ in Oldenburg, zur unmittelbaren Ansprache an einen Suchenden in 14 kurzen Abhandlungen Fragen zur Freimaurerei behandelt, die oft an ihn gerichtet wurden.
Damals gab sich Br. Stukenberg der Hoffnung hin, dass er sich dabei in jeder Hinsicht duldsam verhalten habe. Diese Duldsamkeit soll hier auch heute (2010), in einer Zeit , da die Freimaurerei an Aktualität gewinnt, genauso die Leitlinie zur Beantwortung Ihrer Fragen sein wie zu Zeiten Br. Stukenbergs. Es wird zitiert aus der 3. Auflage.
Br. Stukenberg schrieb: „Sehr verehrter Freund! Auf Deinen oft geäußerten Wunsch und auf Wunsch und Verlangen anderer, die sich der Sache der Freimaurerei geneigt zeigen, habe ich diese Einführung in das Wesen der Freimaurerei niedergeschrieben. Ich wählte die Briefform, um unmittelbar zu Dir sprechen zu können…. Es steht Dir frei, alles, was ich Dir hier sage, anhand freimaurerischer Schriften nachzuprüfen. Die Freimaurerei kennt keine Geheimliteratur. Lediglich ihre Rituale und deren Deutungen gibt sie der Öffentlichkeit nicht preis. Du wirst aus der Abhandlung erkennen, warum sie so handelt.“ Nehmen Sie die Auszüge aus diesen Briefen, lesen Sie sie so ruhig und bedachtsam, wie Br. Stukenberg sie niedergeschrieben hat. Sollte sich dabei ergeben, dass Ihr Interesse für die Freimaurerei stärker würde, ist der Hauptzweck dieser Briefe nach dem Wunsche Br. Stukenbergs erreicht.
Schluss des Vorwortes von Br. Stukenberg: „Arm ist unsere Zeit an Menschenliebe. Jede Gemeinschaft, die sie pflegt, kämpft für die Menschheit und ihre höchsten Ideale... Für sie tritt das .. Freimaurertum ein. Nun lies, was ein alter Freimaurer Dir darüber zu sagen hat.
Dein
Wilhelm Stukenberg.“
Diese Worte wenden sich an alle, die Interesse für die Freimaurerei haben und sich über ihr Wesen und ihre Gestalt unterrichten lassen wollen.
1. Brief
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